Lebensstilbedingte Erkrankungen sind längst ein gesellschaftliches Kernproblem. Ein grosser Teil der Krankheitslast wäre vermeidbar, wenn Bewegung, Ernährung und Gesundheitskompetenz früher und konsequenter vermittelt würden.
Genau deshalb überzeugt mich die Forderung von Gesundheitsökonom Jörg Loth: Gesundheit gehört als eigenständiges Thema in die Schule. Nicht nur Biologie und Sport, sondern alltagsnahe Gesundheitsbildung. Also: Ernährung, Bewegung, mentale Gesundheit und ein reflektierter Umgang mit dem Versorgungssystem.
Besonders wichtig ist der Blick auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Prävention in jungen Jahren wirkt doppelt: individuell für die Lebensqualität und systemisch für die langfristige Entlastung von Gesundheitswesen und Prämienzahlern.
Ich unterstütze diesen Ansatz klar. Eine gesunde Kindheit ist kein „nice to have“, sondern die beste langfristige Investition in Gesellschaft und Volkswirtschaft.