Die Digitalisierung verändert Märkte schneller, als viele Strategiepapiere alt werden. Unternehmen müssen deshalb regelmässig prüfen: Ist unser heutiges Geschäftsmodell morgen noch zukunfstfähig?
Diese Frage ist unbequem. Aber sie ist zentral. Vielleicht verlieren frühere Investitionen an Wert. Vielleicht braucht es neue Geschäftsfelder mit unsicherem Return. Genau dort beginnt echte Innovation.
Für mich ist die Fähigkeit zur Selbstkannibalisierung ein Reifezeichen von Führung. Wer sich nicht selbst erneuert, wird erneuert. Von anderen.
Innovation ist der Motor des Fortschritts. Ohne sie stagniert ein Unternehmen und wird von der Konkurrenz überholt.
Bill Gates
Bei komplementären Modellen gilt: Vermögenswerte schützen und sinnvoll erweitern. Bei substituierenden Modellen gilt: Mut zur Ablösung des Alten. Nicht aus Laune, sondern aus Marktlogik.
Das klassische Beispiel ist der Buchhandel im E-Reader-Zeitalter. Wer das Neue ignoriert, verteidigt nicht Stabilität, sondern Verzögerung.
Eine Kultur, die Innovation aus Angst blockiert, kann existenziell riskant werden. Deshalb: früh beobachten, klar entscheiden, konsequent umsetzen.
Meine Fragen an Sie:
- Welche Auswirkungen der Digitalisierung spüren Sie heute bereits konkret?
- Wie schnell kann Ihr Unternehmen auf Marktverschiebungen reagieren?
- Wie tief ist Innovation in Ihrer Organisation wirklich verankert?