Healthcare IT 2026: Weniger Aktionismus, mehr wirksame Umsetzung

Neue Technologien sind wichtig. Aber im Schweizer Gesundheitswesen entscheidet am Ende die Qualität der Umsetzung: stabile Services, klare Verantwortungen und realistische Prioritäten.

Wenn ich mit Spitälern, Heimen oder Dienstleistern spreche, höre ich oft dieselbe Frage: Was sollten wir 2026 in der Healthcare IT wirklich priorisieren?

Meine Kurzfassung: Nicht noch ein Tool. Erst eine saubere, betriebssichere Umsetzung.

Viele Initiativen starten stark und verlieren später Wirkung. Nicht wegen mangelnder Idee. Sondern wegen fehlender Betriebsnähe, unklarer Verantwortung und verzögerter Kommunikation. Das ist kein Technikproblem. Das ist Organisationsdesign.

Was ich in Projekten immer wieder sehe:

  1. Stabilität ist kein späteres ThemaWenn ein Service im klinischen oder administrativen Alltag ausfällt, hilft kein Feature-Backlog. Stabilität, Monitoring und Eskalation gehören vom ersten Tag ins Setup.
  2. Betrieb und Projekt sind ein SystemErfolg beginnt dort, wo der Betrieb real damit arbeiten kann. Also: Betrieb, Security, Support und Fachbereich früh integrieren. Nicht erst vor Go-live.
  3. Datenqualität ist der grosse MultiplikatorViele Vorhaben scheitern nicht an Technologie, sondern an Stammdaten und Medienbrüchen. Wer hier investiert, schafft skalierbare Effizienz.
  4. Verbindlichkeit schlägt AktionismusUnklare Zuständigkeiten kosten Zeit, Geld und Vertrauen. Gute Projekte haben klare Entscheide, benannte Verantwortliche und einen realistichen Plan.

Mein Fokus bleibt gleich: klare Prioritäten, verbindliche Umsetzung, transparente Kommunikation. Genau dort entsteht Wirkung, die nach dem Go-live nicht verpufft.

Wenn Sie ein Vorhaben im Gesundheitswesen umsetzen möchten, sprechen wir darüber. Kurz. Präzise. Und mit Blick auf das, was im Alltag wirksam ist.

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